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lit.COLOGNE 2007

18. März 2007 von ::

Über die Vorstellung Nicolette Krebitz‘ durch Hans Jürgen Balmes, den Moderator der Lesung in der nippeser Kulturkirche, sollten wir lieber einen großen Mantel des Schweigens legen, stimmte doch von den wenigen Fakten(?) seiner Rede kaum eines. Jedoch können sich Marisha „Best seen, not heard“ Pessl und ihr Verlag glücklich schätzen, das Coco einige Kapitel der deutschen Übersetzung vorgetragen hat, da es wirklich zu den schönsten Erlebnissen des (zumindest meinen) Lebens gehört, von ihr eine solch amüsante Geschichte vorgelesen zu bekommen. Ich kann also uneingeschränkt sagen, das es ein sehr, sehr schöner Abend war.

Ergänzung: Auf Grund meiner – sicher verständlichen – Konzentration auf Coco habe ich ganz vergessen zu fragen, was die Kameracrew eigentlich mit der Videoaufzeichnung plant. Ich hatte gehofft, davon wenigstens einen Stream im Web zu finden, aber offensichtlich ist nichts veröffentlicht.

Nach meinem Eindruck von der Veranstaltung plädiere ich übrigens ganz stark für die Einführung von Videobüchern (ok, das ist kein guter Name). Hörbücher können jedenfalls dieses Erlebnis des Vorlesens nur unzureichend vermitteln.

Nachtrag: Wer sich für Marisha Pessl und ihr Buch interessiert, bekommt bei DeCourtenay eine gute Übersicht geboten.

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1 Kommentar bisher
  1. […] wie im Februar, sondern eine Lesung in Köln. Und da ich eine sehr schöne Erinnerung an einen Abend der lit.cologne von 2007 habe und es auch aus anderen Gründen hervorragend passt, nach Köln zu fahren, schaue/höre ich […]