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Freitag, der 13. – einen Monat später

15. März 2009 von ::

Clemens Meyer bloggt über die  Buchmesse Leipzig:
Alles Prima. Lesen Sie Zeitung. Kommen Sie ins „Bricks“. Fahren Sie nicht nach Köln. Einsturzgefahr.
Kann sein, das er recht hat, aber ich höre nicht auf ihn und fahre in den Sonnenuntergang ;-)

Wieder ein Freitag, der 13., diesmal gibt es keine Filmpremiere wie im Februar in Berlin, sondern eine Lesung in Köln. Also etwas, wo ich dabei sein kann. Und da ich eine sehr schöne Erinnerung an einen Abend der lit.cologne von 2007 habe und es auch aus anderen Gründen hervorragend passt, nach Köln zu fahren, schaue/höre ich mir am Abend die Lesung von Willy Vlautins Northline im Theaterhaus in Ehrenfeld an. Ich bin leider zu spät und sitze zwar nahe, aber sehr seitlich zum Podium, so das es mit sinnvollen Fotos nix wird. Sorry.
Der Veranstalter verspricht zu Beginn übrigens, Bilder aller Veranstaltungen im Festival-eigenen Blog zu veröffentlichen, aber bis jetzt habe ich auch davon nichts gesehenund in der Fotogalerie auf litcolony.de sind unter  Nr. 201, 208, 210 und 216 sowie 217 auch welche zu sehen. Wobei 208 und 210 nach der Lesung abends beim Essen im Schokoladenmuseum entstanden sind.

Willy Vlautin und Bandkollege Dan Eccles starten den Abend mit Musik und Moderator Bernhard Robben macht beim Interview einen wesentlich besseren Eindruck, als 2007 der Herr Balmes. Ich wäre zwar auch mit ein paar Fragen weniger gut klargekommen, besonders da es im Zuschauerraum eher kühl ist und die Stühle nicht die bequemsten sind, aber Willy Vlautin kommt insgesamt als sehr interessanter, bodenständiger Mensch rüber, der mit seiner Hauptfigur mitgelitten hat und genau weiß, worüber er schreibt und singt. Auch das ein großer Unterschied zur damals eher „designed“ wirkenden Marisha Pessl.

Nicolette Krebitz liest einige Kapitel des Buches in der deutschen Übersetzung, Willy – unterstützt von Dans Musik – aus dem  Original, das mir im ersten Eindruck „flüssiger“ erscheint und beide enden nach ca. 2 Stunden mit einem deutsch-amerikanischen Duett einer Dialogszene. Ein sehr schöner Abend. Nur ein klein wenig getrübt durch die Nichtverfügbarkeit des Hörbuches am Verkaufsstand. Hätte ich doch gern ein von beiden signiertes Exemplar gehabt. Nun ja, es kann nicht alles klappen.

Samstag Abend war die gleiche Besetzung noch mal auf der Buchmesse Leipzig im Spinnwerk und vielleicht hat Coco den Herrn Meyer dort gesehen.

Wer’s bisher nicht geschafft hat, die Lesung zu besuchen, bekommt nur noch eine Chance am 18.März im Berliner White Trash. Alle anderen Termine absolvieren Willy und Dan mit anderen „deutschen Stimmen“.

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