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lit.Cologne

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10. März 2013 von ::

Am Samstag Abend war Nicolette Krebitz auf der 13. lit.Cologne, um gemeinsam mit der Autorin Sara Grans neuen Krimi Das Ende der Welt vorzustellen und abwechselnd daraus vor zu lesen. Dem recht großen Publikum im Polizeipräsidium Köln-Kalk hat es offensichtlich sehr viel Freude gemacht, der Geschichte um Detektivin Claire DeWitt zu zuhören. Nicht umsonst wurde Coco im Anschluss gefragt, ob es denn auch Hörbücher zu kaufen gibt, auf denen sie liest.

Nicolette Krebitz & Sara Gran auf der 13. lit.Cologne (Nicolette Krebitz & Sara Gran nach der Lesung im Polizeipräsidium Köln)

Bei Sara Grans aktuellem Buch ist das zwar leider nicht der Fall (auch wenn mir das selbst vor Ort erst keiner glauben wollte), aber das Funkhaus Europa hat die Lesung glücklicherweise aufgezeichnet und wird sie zusammen mit anderen Krimi-Lesungen am 1.4. im Radio senden sowie danach als Podcast im Web bereitstellen :-)

Wer lieber live zuhören mag, hat(te) am Sonntag auf dem Krimifestival in München und am Montag im Ballsaal im Max&Moritz in Berlin noch die Chance dazu (siehe Termine).

Nicolette Krebitz & Sara Gran auf der 13. lit.Cologne on stage

Vielleicht gibt es auch da einen unterhaltsamen Moderator wie Philipp Schwenke, der bei der Lesung in Köln zwischen den Kapiteln im Interview mit Sara Gran einige interessante Dinge, wie ihre Vorliebe für alte Filme wie Sunset Boulevard und The lady from Shanghai, sowie lustige Details über die Entstehung ihrer facebook-Beiträge zu Tage förderte. Die Stimmung war jedenfalls sehr gut, auch weil die Autorin einige Dinge sehr plastisch ansprach, so dass sich eine Übersetzung meist erübrigte.

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Freitag, der 13. – einen Monat später

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15. März 2009 von ::

Clemens Meyer bloggt über die  Buchmesse Leipzig:
Alles Prima. Lesen Sie Zeitung. Kommen Sie ins „Bricks“. Fahren Sie nicht nach Köln. Einsturzgefahr.
Kann sein, das er recht hat, aber ich höre nicht auf ihn und fahre in den Sonnenuntergang ;-)

Wieder ein Freitag, der 13., diesmal gibt es keine Filmpremiere wie im Februar in Berlin, sondern eine Lesung in Köln. Also etwas, wo ich dabei sein kann. Und da ich eine sehr schöne Erinnerung an einen Abend der lit.cologne von 2007 habe und es auch aus anderen Gründen hervorragend passt, nach Köln zu fahren, schaue/höre ich mir am Abend die Lesung von Willy Vlautins Northline im Theaterhaus in Ehrenfeld an. Ich bin leider zu spät und sitze zwar nahe, aber sehr seitlich zum Podium, so das es mit sinnvollen Fotos nix wird. Sorry.
Der Veranstalter verspricht zu Beginn übrigens, Bilder aller Veranstaltungen im Festival-eigenen Blog zu veröffentlichen, aber bis jetzt habe ich auch davon nichts gesehenund in der Fotogalerie auf litcolony.de sind unter  Nr. 201, 208, 210 und 216 sowie 217 auch welche zu sehen. Wobei 208 und 210 nach der Lesung abends beim Essen im Schokoladenmuseum entstanden sind.

Willy Vlautin und Bandkollege Dan Eccles starten den Abend mit Musik und Moderator Bernhard Robben macht beim Interview einen wesentlich besseren Eindruck, als 2007 der Herr Balmes. Ich wäre zwar auch mit ein paar Fragen weniger gut klargekommen, besonders da es im Zuschauerraum eher kühl ist und die Stühle nicht die bequemsten sind, aber Willy Vlautin kommt insgesamt als sehr interessanter, bodenständiger Mensch rüber, der mit seiner Hauptfigur mitgelitten hat und genau weiß, worüber er schreibt und singt. Auch das ein großer Unterschied zur damals eher „designed“ wirkenden Marisha Pessl.

Nicolette Krebitz liest einige Kapitel des Buches in der deutschen Übersetzung, Willy – unterstützt von Dans Musik – aus dem  Original, das mir im ersten Eindruck „flüssiger“ erscheint und beide enden nach ca. 2 Stunden mit einem deutsch-amerikanischen Duett einer Dialogszene. Ein sehr schöner Abend. Nur ein klein wenig getrübt durch die Nichtverfügbarkeit des Hörbuches am Verkaufsstand. Hätte ich doch gern ein von beiden signiertes Exemplar gehabt. Nun ja, es kann nicht alles klappen.

Samstag Abend war die gleiche Besetzung noch mal auf der Buchmesse Leipzig im Spinnwerk und vielleicht hat Coco den Herrn Meyer dort gesehen.

Wer’s bisher nicht geschafft hat, die Lesung zu besuchen, bekommt nur noch eine Chance am 18.März im Berliner White Trash. Alle anderen Termine absolvieren Willy und Dan mit anderen „deutschen Stimmen“.

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lit.COLOGNE 2007

18. März 2007 von ::

Über die Vorstellung Nicolette Krebitz‘ durch Hans Jürgen Balmes, den Moderator der Lesung in der nippeser Kulturkirche, sollten wir lieber einen großen Mantel des Schweigens legen, stimmte doch von den wenigen Fakten(?) seiner Rede kaum eines. Jedoch können sich Marisha „Best seen, not heard“ Pessl und ihr Verlag glücklich schätzen, das Coco einige Kapitel der deutschen Übersetzung vorgetragen hat, da es wirklich zu den schönsten Erlebnissen des (zumindest meinen) Lebens gehört, von ihr eine solch amüsante Geschichte vorgelesen zu bekommen. Ich kann also uneingeschränkt sagen, das es ein sehr, sehr schöner Abend war.

Ergänzung: Auf Grund meiner – sicher verständlichen – Konzentration auf Coco habe ich ganz vergessen zu fragen, was die Kameracrew eigentlich mit der Videoaufzeichnung plant. Ich hatte gehofft, davon wenigstens einen Stream im Web zu finden, aber offensichtlich ist nichts veröffentlicht.

Nach meinem Eindruck von der Veranstaltung plädiere ich übrigens ganz stark für die Einführung von Videobüchern (ok, das ist kein guter Name). Hörbücher können jedenfalls dieses Erlebnis des Vorlesens nur unzureichend vermitteln.

Nachtrag: Wer sich für Marisha Pessl und ihr Buch interessiert, bekommt bei DeCourtenay eine gute Übersicht geboten.

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Marisha Pessl & Nicolette auf der lit.Cologne

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16. Januar 2007 von ::

Buch-Cover: Die alltägliche Physik des Unglücks © S. Fischer VerlagAm 16. März 2007 stellt Marisha Pessl auf der lit.cologne in der Kulturkirche Köln ihr Buch »Die alltägliche Physik des Unglücks« vor. Unterstützung bekommt sie von Nicolette Krebitz, die den deutschen Text lesen wird. Das Buch wurde bereits hochgelobt und kontrovers diskutiert. Zudem gab und gibt es natürlich wieder Anmerkungen, der Erfolg könnte eher am Aussehen der Autorin, als an der Qualität des Textes liegen. Man sollte sich also selbst ein Bild machen, was oder wen man mehr mag.

Veranstaltungsbeginn ist 21 Uhr. Weitere Informationen und Karten sind auf der Website der lit.cologne zu bekommen.

Auf der wohl gleichzeitig mit dem Buch im März erscheinenden Hörbuch-CD liest leider nicht Coco sondern Anna Thalbach die Geschichte.

Zu dem Buch gibt es übrigens eine kleine Seite im Netz und – man mag es kaum glauben – einen Trailer für die Originalausgabe in den USA.

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Coco liest, wird gelesen und bekommt Preise

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5. April 2004 von ::

Nicolette Krebitz und Hanns Zischler lesen F. Scott und Zelda Fitzgerald Lover! Briefe am 18. April 2004, in der Berliner Volksbühne und am 27. April beim seitenweise-Festival in Braunschweig.

In der April-Ausgabe des Magazins cast ist ein Interview mit Nicolette unter dem Titel Nicocolette zu finden. Das Heft gibt es für 4,90 Euro in größeren Zeitschriftenläden – wie H-O treffenderweise festgestellt hat, ist vor allem in Bahnhöfen die Chance groß, die Zeitschrift zu finden.

Nicolette Krebitz wurde beim Fernsehfilmpreis 2003 der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste mit einem Sonderpreis für »herausragende Leistungen« in dem Film So schnell Du kannst ausgezeichnet. Aufgrund dieser Rolle bekam sie außerdem die Goldene Kamera für die beste deutsche Schauspielerin 2004.

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Nicolette liest Briefe

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29. Mai 2003 von ::

once we were one person – am Samstag, dem 21. Juni um 20 Uhr lesen Nicolette Krebitz und Boris Aljinovic in Schloss Neuhardenberg in Brandenburg aus dem Briefwechsel von Scott und Zelda Fitzgerald.